Forschungswerkstatt 9

Dokumentarische Methode

Prof. Dr. Claudia Streblow (Fachhochschule Dortmund)

Die Dokumentarische Methode ist von Ralf Bohnsack als rekonstruktives Verfahren der Sozialforschung entwickelt und etabliert worden. Mit ihr ist ein praxeologischer Ansatz verbunden, der auf die Rekonstruktion der sozialen Handlungs- und Interaktionspraxis zielt. Mit der Dokumentarischen Methode können vielfältige Arten von Materialien interpretiert (und trianguliert) werden: Gruppendiskussionen, narrative Interviews, Beobachtungsprotokolle, Aktenmaterialien (z. B.). Die Dokumentarische Methode wurde im Laufe der Zeit vielfältig weiterentwickelt, beispielsweise für narrative Interviews (Arnd-Michael Nohl) oder auf dem Feld der Evaluation. Der Workshop ist so angelegt, dass nach einer allgemeinen Einführung in die Methodologie und Methode anhand von Datenmaterial der Teilnehmenden (bspw. aus Interviews und Gruppendiskussionen) exemplarisch die Arbeitsschritte der Dokumentarischen Methode erprobt werden können. Von allen Teilnehmenden gemeinsam werden Interpretationen diskutiert, weiterentwickelt und Fragen, die sich dabei in methodisch-methodologischer Hinsicht stellen, erörtert. Die Teilnehmenden sind eingeladen, Fragen vorzubereiten und/oder Datenmaterial (Transkriptionen mit einer kurzen Projektinformation) in begrenztem Umfang (3-5 Seiten) einzubringen.

Zur Vorbereitung des Workshops bitten wir Interessierte, ihre Fragen und/ oder ihr Datenmaterial bis zum 31.8.2019 per Email an claudia.streblow@fh-dortmund.de zu senden.

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